Internationale Freundschaft mit Weibern an der Eifel

Seit 1967 besteht die von Feuerwehrkammeraden initiierte Partnerschaft mit Weibern an der Eifel offiziell.

Sie wird regelmäßig durch Besuche der Partnergemeinde gepflegt und vor allem durch das Engagement der beiden Feuerwehren in Ehren gehalten.

 

 

Das Egger Haus um 1900. (Heutige Harra-Haus, Hauptstrasse 9) Um diese Zeit wohnte hier ein F R A N Z  E G G E R , welcher ein echter "Bücherwurm" war. Dieser sammelte nicht nur viele Bücher, Zeitungen sondern auch Ansichtskarten. Franz Egger war sehr belesen. Irgendwie dürfte die Vermutung bei ihm aufgetaucht sein, dass es vielleicht ein Weibern in Deutschland geben könnte. So schrieb er an einen seiner Buchlieferanten, (Druckerei Puster in Regensburg) um Auskunft darüber zu erhalten.

Herr Puster schrieb im März 1891 zurück und teilet Herrn Franz Egger mit, dass es ein Weibern in Preußen gibt und zwar im Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Adenau. In den nächsten 8 - 9 Jahren hat dann Herr Egger nach Weibern/Eifel geschrieben.

Im September 1900 traf dann eine Ansichtskarte hier in Weibern ein.

So um 1965 stöberte ich einmal den Dachboden durch und fand unter einer größeren Anzahl von Ansichtskarten auch diese aus der Eifel. In den Jahren 1965/66 nahm ich Kontakt mit dem Gemeindeamt in Weibern/Brohltal auf. Der damalige Bürgermeister Alois Schlich schrieb mir daraufhin zurück und legte mir einige Ansichtskarten bei.

Da ich zu diesem Zeitpunkt Schriftführer der FF Weibern war (16 Jahre lang), ersuchte ich den damaligen Kommandanten Johann Stockinger, ob wir nicht den Feuerwehrausflug dorthin unternehmen könnten. Der Vorschlag wurde angenommen, und so fuhren wir Anfang September 1967 nach Weibern in die Eifel. 12 Stunden Fahrzeit, da es noch sehr wenige Autobahnen gab. Bürgermeister Franz Holzmann und Pfarrer Josef Andlinger  waren mit dabei.

Das Treffen war naturgemäß spannend und sehr schlafraubend. Besichtigt wurden Einrichtungen im Ort selber, der Nürburgring, sowie gab es eine Schifffahrt auf der Mosel. Der Tuffsteinabbau wurde ebenfalls besichtigt.  Am Abend dieses Tages wurde auch der Kameradschaftsabend abgehalten.

1968 kamen dann mit der "Haager-Lies"  die Eifeler zu uns. Natürlich wurde den Gästen auch die Einrichtung und Betriebe hier in Weibern gezeigt. Es gab auch eine Fahrt zum Stift nach St. Florian und Salzburg. Bei diesem Treffen wurde auch die Partnerschaft beschlossen. Der Saal für den Festabend im Gasthaus Roitinger erwies sich einfach als viel zu klein. Daher entstand damals die Idee, für weitere Zusammenkünfte eine größere Lokalität zu suchen.

1969 wurde die zweite Fahrt nach Weibern in die Eifel unternommen. Besichtigt wurden unter anderem der Dom in Köln mit den Ausgrabungen, der Weinkeller in Mayschoß und am Abend fand der Kameradschaftsabend statt.

1970 fand wiederum ein Gegenbesuch statt. Für diesen Besuch wurde die Abbindehalle von Max Götzendorfer, welche er dafür  kostenlos zur Verfügung stellte, in unzähligen Arbeitsstunden als Veranstaltungshalle hergerichtet. Die Gäste fuhren der Einfachheit halber mit dem Zug nach Grieskirchen und wurden von dort abgeholt. Ausflüge gab es auf die Luisenhöhe, nach Salzburg, Hallstatt und dem Dachstein. Ebenfalls erfolgte eine TS Segnung. Der Festabend fand dann in der Abbindehalle statt. Ebenso der Frühschoppen. Die "Neue Lokalität " wurde begeistert angenommen. Es war die Geburtsstunde der Hallenfeste.

1971 fuhr die Musikkapelle mit dem Zug in die Eifel. Es gab einen Botschafterempfang in Bonn, Dombesichtigung und vieles mehr. Jedenfalls war es eine sehr lustige Fahrt. Hierüber gibt es einen Zeitungsbericht!

Eine Abordnung der Eifeler Feuerwehr kam zum 100 Jahr-Bestandsjubiläum hierher nach Weibern.

1977 Fahrt nach Weibern/Eifel

1978 kamen die Eifeler nach O.Ö. Darüber gibt es ebenfalls einen Zeitungsbericht. Die Partnerschaft besteht nun seit 10 Jahren!

1982 Die Eifeler waren zu Besuch bei uns.

1985 Die Gemeinde Weibern aus O.Ö. feiert das 1200 Jahr Jubiläum zu dem auch Abordnungen von der Gemeinde und Feuerwehr aus der Eifel zu uns kamen. Damals wurde der große Gedenkstein unter den drei Birken auf dem neuen Dorfplatz als Erinnerung und Gastgeschenk aufgestellt.

1992 wurde wieder eine Fahrt nach Weibern/Eifel unternommen. Es gab durch MANFRED DAHM eine hochinteressante Führung durch den Steinbruch. Er zeigte uns auch, wie damals im Steinbruch gearbeitet wurde. Im kleinen Umfang wird auch heute noch dort gearbeitet.

1997 vom 28.-30.8. Besuch in Weibern/Eifel

Pfingsten 2002 statteten uns die Eifeler einen Besuch ab.

Vom 29.-31.5.2004 waren wir wieder dran. Ein Formel 1 Rennen konnte am Nürburgring bestaunt werden.

26.5.2007 Die Eifeler waren wieder bei uns. Es gab eine Kuhstallbesichtigung beim Reisinger-Bauer sowie Schnapsverkostung beim Hager in Gründling. Die Besucher kamen da so in Stimmung, dass sie die nächsten Programmpunkte kaum noch interessierten. Das waren die Luisenhöhe, Sommerrodelbahn, Huntenfahrt in der Scheiben.

Mai 2010 Der Partnerort Weibern/Eifel wurde besucht, u.a. auch die Burg Olbrück.

Foto: Wehrführer Börn Schulz mit Freundin, BGM Gerhard Bruckmüller will "Feuerwehrmann " werden. Besuch eines Handballspieles.

2012 Mai, Stöbelturnier, Übung der beiden Feuerwehren - Verkehrsunfall

 

Rudolf Harra, im April 2017  

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Die Chronik aus dem Jahr 1985 anlässlich 1.200 Jahre Weibern ist nun in einem durchsuchbaren Format online.

 

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